Reise nach Rom - die ewige Stadt

von Hilda Brenndörfer

Eine lange Fahrt mussten wir in Anspruch nehmen, über den Bernandino- Pass auf unserer Reise nach Rom. Wir fuhren die ganze Nacht durch und gegen Mittag erreichten wir die Heilige Stadt. Da der Busverkehr in Rom verboten ist und unsere Unterkünfte auswärts lagen machten wir uns nach einer kurzen Mittagspause auf den Weg zur U –Bahn, die wir nach etwa 20 Minuten Fußmarsch erreichten.

Trotz anfänglicher Zweifel überhaupt den richtigen Weg zu finden, schafften wir es, wie Profis, den richtigen Ausstieg zum Inneren der Stadt zu erreichen. Zuerst waren wir enttäuscht, denn von der Heiligen Stadt war nichts zu sehen. Schmutzig die Straßen, Autolärm, die vielen Vespa-/Motorradfahrer, die mit halsbrecherischen Fahrmanövern die Straßen durchquerten und überall, wo ein kleiner Platz frei war, die Gehwege sperrten. Doch wir verloren nicht unseren Mut und unser Weg führte uns zur berühmten spanischen Treppe, bei der Piazza di Spagna, die zu einer kleinen Rast einlädt, eigentlich so berühmt durch die Modeschauen die da abgehalten werden.

Einige Ehrgeizigen schafften es am ersten Abend schon bis zum Petersdom vorzudringen. Da änderte sich auch unsere anfängliche Enttäuschung und machte einer großen Neugierde und Erwartung Platz, um den nächsten Tag unter fachkundiger Reisbegleitung einen Teil der berühmten Sehenswürdigkeiten, Überbleibsel aus vergangenen glorreichen Zeiten zu erkunden. Beeindruckend ist in unserer Erinnerung, die Piazza Navona, das Pantheon, Fontana di Trevi, ein Barockbrunnen in denen Touristen Münzen reinwerfen und sich etwas wünschen, sowie der Petersdom mit seiner mächtigen Kuppel und Petersplatz. Beeindruckend war das Kolosseum, dem größten Amphitheater der Antike, das Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und anderen Schauspielen war, das Palatin, einer der sieben Hügel Roms, das Kapitol usw.

Die Katakomben „Catacombe di San Callisto“ riesige unterirdische Grabmäler, durften wir auch besichtigen. Unser Weg führte uns durch weit verzweigte unterirdische Gänge und wir waren sehr bedacht, mit einem unbekannten Gefühl im Herzen, um unseren Vordermann nicht aus den Augen zu verlieren.

Am nächsten Tag durften wir unsere strapazierten Füße schonen, denn es ging mit dem Bus durch die Albaner Berge und wir konnten die schöne Gegend genießen. Unser Ziel war das Castel Gondolfo, am Albaner See, einer der ältesten Stätte Italiens und Sommersitz des Papstes. Begeistert waren wir von der urigen Landschaft, die wir beim schönsten Wetter genießen durften. Danach ging es zu einer Weinkostprobe, mit ländlichem deftigen Essen, das Alle genossen.

Ein schöner Tag ging zu Ende.

Sonntag morgens wurde Abschied genommen vom sonnigen Rom bei 24°  und wir machten uns auf die lange Heimreise, wo uns eine regnerische Landschaft erwartete.

Eine beeindruckende, lehrreiche aber anstrengende Reise ging zu Ende.

Bildliche Eindrücke sind hier zu sehen.
 

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